Roman „Das Schlüsselloch“

Im Brunnen eines leerstehenden alten Hauses wird die halb verbrannte Leiche einer jungen Frau gefunden. Schnell bringen die gerichtsmedizinischen Untersuchungen Gewissheit. Es handelt sich um die seit vier Wochen vermisste Krankenschwester Eva Zimmermann. Sie hatte eines Tages nach ihrem Frühdienst die Klinik verlassen, um ihre beiden Söhne aus dem Kindergarten abzuholen. Dort ist sie nie angekommen. Sie wurde erwürgt, in den Brunnenschacht gelegt, mit Benzin übergossen und angezündet. Merkwürdige Haarrisse an ihren Unterschenkeln deuten darauf hin, dass sie vorher offenbar mit leichter Geschwindigkeit von einem Auto angefahren wurde.
Kriminalkommissarin Kathrin Unglaub und ihre Kollegen der Mordkommission ermitteln in diesem Fall. Sie finden heraus, dass Eva Zimmermann nicht die erste war, die von einem unscheinbaren Mann unter merkwürdigen Umständen angefahren wurde. Ist die Situation diesmal außer Kontrolle geraten? Was ist das für ein Mensch, der auf diese Weise Kontakt zu Frauen sucht?
Kathrin Unglaub ahnt nicht, dass der Täter aus Angst vor Entdeckung versucht, ein Verbrechen mit dem nächsten zu verschleiern. Außerdem muss die eigenwillige Polizistin endlich Ordnung in ihr chaotisches Privatleben bringen und ihre schon viel zu lange dauernde Affäre mit einem verheirateten Architekten beenden. Das ständige Auf und Ab der Gefühle raubt ihr die Energie, die sie gerade für diesen komplizierten Fall dringend braucht.

Der Roman verfolgt nicht nur die Ermittlungen der Polizei. Er blickt auch tief in die Seele des Täters, was die Frage nach der Schuld nicht unbedingt leichter, aber dafür umso spannender macht.

Der Roman „Das Schlüsselloch“ ist nicht eindeutig einem Genre zuzuordnen. Er ist zwar von einem authentischen Kriminalfall inspiriert, aber kein Krimi. Eher das Psychogramm eines jungen Mannes, der sozial isoliert, aber voller Sehnsucht ist. Auch die gravierenden gesellschaftlichen Umwälzungen der Nachwendezeit, die den Nordosten Deutschlands bis heute prägen, spielen darin eine Rolle. Die Geschichte ist mir in meinem früheren Berufsleben als Redakteurin bei der Ostsee-Zeitung begegnet. Ich musste sie einfach aufschreiben.

 

Wo kann ich das Buch kaufen?

„Das Schlüsselloch“ gibt es als: Hardcover, Paperback und e-Book

Links zum Online-Handel finden Sie hier:

-> Tredition

-> Amazon

Oder in jedem Buchladen in Ihrer Nähe.

 

Pressestimmen zu „Das Schlüsselloch“

„Entstanden ist ein 264-seitiges Buch, das der Leser nach den erste

n Kapiteln nur schwer aus den Händen legen mag und deshalb gebannt bis zum Ende weiterschmökert. Zwar lässt die Autorin vom Beginn an keinen Zweifel daran, wer die Krankenschwester auf dem Gewissen hat. Doch vermag die studierte Germanistin es auf berührende Art, tiefe Einblicke in die Seele des Täters zu gewähren und somit die Spannung zu halten.“
OSTSEE-ZEITUNG, 20. April 2016

„Jetzt ist „Das Schlüsselloch“ auf dem Markt: ein spannender, klug aufgebauter Gesellschaftsroman, der von einem authentischen Kriminalfall inspiriert ist. … Wer der Mörder ist, weiß der Leser. Doch das tut der Spannung keinen Abbruch. Das liegt daran, dass der Autorin sprach- und milieusichere Porträts der Ermittler gelingen und sie deren private Belange sowie das komplizierte Liebesleben der Kathrin Unglaub wohltuend unspektakulär schildert… Das Buch bietet nicht nur das einfühlsam geschriebene Psychogramm eines Mörders, sondern schaut auch auf die soziale Verwahrlosung weiter Landstriche und deren gesellschaftliche Folgen.“
HEILBRONNER STIMME, 10. Juni 2016

„Natürlich geht es, wie in einem Krimi üblich, um Mord. Um den Mord an einer überaus beliebten Krankenschwester, der die Polizei vor Rätsel stellt, denn ein Motiv ist kaum ersichtlich, Hinweise auf den Täter spärlich. Allerdings nicht für den Leser, denn die Autorin berichtet parallel aus der Tätersicht wie aus Sicht der Ermittler. So entsteht ein sehr differenziertes Bild des Täters, seinen Antrieb, die Umstände, die aus ihm einen Mörder machen. Keine Mitleidsmasche, aber ein gelungenes Psychogramm eines Menschen, den seine Lebensumstände zum Mörder machten.“
LUDWIGSBURGER KREISZEITUNG, 12. September 2016